Fotoarbeiten aus der Serie "Bewegte Bilder"

AUSSTELLUNGEN


2019 

"PopUp" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten

2018

17. Weseler Kulturnacht - Trappelier Wesel

2017

"Kunst trift Baudenkmal" - KunstTour - Issum     INFO

2016

Artothek - Xanten     INFO

2015

"ARTOrt" - Xanten     INFO

2014

"ARTOrt" - Xanten

2013

Reeser Kunstmesse - Rees     INFO 

"Gospel gegen Gewalt" - Moers

"Zweiseitig" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten

"IN BETWEEN 2" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten

"ARTOrt" - Xanten     INFO

2012

"stadt-land-kunst 1.1" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten     INFO 

"Digitale 4 Jahreszeiten" - Hotel an de Marspoort - Xanten (Einzelausstellung)

"Kunst.Zeit" - Düsseldorf

"Frau gibt den Ton an" - Xanten

2011

"IN BETWEEN 1" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten

"stadt-land-kunst 1.0" - Galerie im DreiGiebelHaus Xanten

"Z6+ Plus" - Zitadelle Wesel     INFO

2010 

"Speed Exhibition" - Kunstmuseum Xanten 

KleinMontMartre - Xanten

2009

"Dem Augenblick Dauer geben" - Xanten     INFO

"ARTOrt" - Xanten

"Z6+ Plus" - Zitadelle Wesel

2008

"Meinten Sie: Deutschland?" - Xanten     INFO 

"Ruanda" - Kunstschaufenster Wesel 

"Intervention 1 / 08" - Atelier Tor 1 - Alpen 

2007

"Salisburyarttrail" - Salisbury / England

"C´est la vie" - Geldern (Einzelausstellung)

"Hair" Atelier Tor 1 - Alpen     INFO 

"Z6+Plus" - Zitadelle Wesel

"Mosaik Mal Modern" - Niedermörmter     INFO 

KleinMontMartre - Xanten

2006

"Das beste Stück" - Xanten

KleinMontMartre - Xanten

Foto und Art - Xanten (Einzelausstellung)



GABRIELE KREMER: FOTOMONTAGEN UND VIDEOKUNST

 

Gabriele Kremer begann zunächst ein Studium der Fotografie an der Wiesbadener Freien Kunstschule (wfk), bevor sie in den frühen 1990er Jahren eine Laufbahn als Kameraassistentin/-frau beim SWR einschlug. Insbesondere seit ihrem Umzug nach Xanten im Jahr 2003 widmet sie sich vermehrt der Medienkunst. Ihre Erfahrungen als Dokumentarfilmerin und -fotografin fließen in ihr künstlerisches Werk dabei ebenso mit ein, wie ihr Interesse an den stetig wachsenden Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung.

 

Die künstlerischen Fotografien Kremers bewegen sich an der Schnittschnelle von Fotografie und Film. Der Aspekt des Narrativen steht dabei immer im Vordergrund. Das einzelne Bild tritt hinter der Bildreihe zurück: Seiner Verortung in einem Kontext – beispielsweise in der seriellen Fotografie – kommt eine große Bedeutung zu. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Fotoserien liegt in der Visualisierung von Bewegungen. Kremers Kurzfilmen wiederum ist häufig eine Ästhetik zu eigen, die man als „fotografisch“ bezeichnen könnte. Lange Einstellungen nehmen dem Medium die Geschwindigkeit. Nicht selten wird der künstlerische Film als Komposition bewegter Fotografien verstanden und umgesetzt. Sowohl bei der Fotografie als auch im Film verwendet Kremer digitale Montagetechniken. Durch das Zusammenfügen verschiedener Bildbestandteile, Überlappungen und Umkehreffekte erzielt sie immer wieder neue Bildwirkungen. Dabei ist der digitale Eingriff, die Montage, dem Auge zumeist nicht verborgen, sondern offensichtlich. 

 

Ebenso wenig, wie sich ihr künstlerisches Werk stilistisch kaum festlegen lässt, ist es auch thematisch sehr breit gefächert. In jedem Projekt sieht die Medienkünstlerin neue Herausforderungen, denen sie in ihren Videoarbeiten und in ihren Fotomontagen unter Verwendung unterschiedlicher Techniken begegnet. Ihre Werke eröffnen dem Betrachter immer wieder neue Eindrücke und regen Assoziationen an: Gedanken, Stimmungen und Emotionen werden nicht nur vermittelt, sondern auch hervorgerufen. Kremers Arbeiten fungieren wie Bruchstücke einer Geschichte, die in zahlreichen Variationen ablaufen und enden kann: Auf welche Weise, bleibt dem Betrachter überlassen.

 

Friederike Pönisch, Kunsthistorikerin (M.A.)